Aphorismen zur Existenz
Es ist Neun Uhr Abends, vor dem Notebook sitzend und trauriger Musik lauschend folgen Gedanken über den Sinn des Lebens, vor allem aber des Todes. `` Wie wäre es nie geboren worden zu sein'', fragt die Stimme in meinem Kopf, ``wäre es vom Vorteil niemals erfahren zu haben?''. Uns widerfahren zwar wunderschöne Dinge im Leben, doch eine Erinnerung wird uns nicht bleiben, wir werden niemals gewesen sein. Vielleicht sind wir öfter als ein mal gewesen, zugleich jedoch kein einziges. Was uns tröstet ist nicht die einzigen zu sein die dieses Schicksal erleiden, irgendwann werden die Menschen hunderte von Jahren länger leben, doch das Ende der ganzen Menschheit wird kommen und es sind bereits jetzt mehr gestorben als je gelebt haben oder werden. Aus dieser Perspektive heraus betrachtet ist es nicht von Bedeutung ob einem Kind oder einem Rentner das Leben gerettet wird, die Erinnerung an jedes Detail dieses Lebens verschwindet bei beiden. Keiner wird sich beklagen können, niemand wird je zur Rechenschaft gezogen weil er dem Rentner half. Es gibt keinen Gott und kein weiteres Leben, nicht einmal ein einziges überhaupt. Erfahrung und Erinnerung machen unser Dasein aus und beides verschwindet auf ewig nach dem Tod. Die Liebe, das Familienglück, die Freunde, unsere Erfahrungen und unsere Erinnerungen kehren nie wieder zurück, nie wieder. Warum existiert so ein zweckloses Universum überhaupt und warum um des Schicksals Willen haben wir die Fähigkeit unser sinnloses Dasein als solches zu begreifen? Dieser Text sowie jedes andere von Menschen geschaffene Werk wird eines Tages weg sein. Die Natur wird bestimmt auch nicht auf ewig bestehen, allein die Dauer einer Ewigkeit macht diese Annahme unmöglich.
veganer am 01. April 13
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
Gedankenäußerung ( Schul-Arbeitsvergleich )
Auch schon von euren Eltern gehört der Schwierigkeitsgrad körperlicher Arbeit rechtfertige die dagegen wunderbare Schulzeit. Es war Walther Rathenau der gesagt haben soll ''denken heißt vergleichen'', was heißt, erst durch den Vergleich von Schule und Arbeit ist es uns möglich zum Schluss zu gelangen dass die Schulzeit eine großartige war. Wir empfinden sie später so, wären während unserer Schulzeit jedoch nie zu diesem Schluss gekommen bzw. hätten diese Empfindung als gut wahrgenommen. Unser denken vergleicht, wenn also etwas schwieriger ist wird das vorher schwierige als leicht empfunden. Auch Menschen die wegen Ruhestand die Arbeit verlieren sind nun darauf angewiesen eine Struktur für ihr weiteres Leben zu entwickelt, was schwerer ist als sich der vorgegebenen Arbeit zu widmen, was sie denken lässt die Arbeitszeit wäre eine gute gewesen. Fazit - sowohl Schule als auch Arbeit ist scheiße.
veganer am 11. März 13
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren