Montag, 1. April 2013
Aphorismen zur Existenz
Es ist Neun Uhr Abends, vor dem Notebook sitzend und trauriger Musik lauschend folgen Gedanken über den Sinn des Lebens, vor allem aber des Todes. `` Wie wäre es nie geboren worden zu sein'', fragt die Stimme in meinem Kopf, ``wäre es vom Vorteil niemals erfahren zu haben?''. Uns widerfahren zwar wunderschöne Dinge im Leben, doch eine Erinnerung wird uns nicht bleiben, wir werden niemals gewesen sein. Vielleicht sind wir öfter als ein mal gewesen, zugleich jedoch kein einziges. Was uns tröstet ist nicht die einzigen zu sein die dieses Schicksal erleiden, irgendwann werden die Menschen hunderte von Jahren länger leben, doch das Ende der ganzen Menschheit wird kommen und es sind bereits jetzt mehr gestorben als je gelebt haben oder werden. Aus dieser Perspektive heraus betrachtet ist es nicht von Bedeutung ob einem Kind oder einem Rentner das Leben gerettet wird, die Erinnerung an jedes Detail dieses Lebens verschwindet bei beiden. Keiner wird sich beklagen können, niemand wird je zur Rechenschaft gezogen weil er dem Rentner half. Es gibt keinen Gott und kein weiteres Leben, nicht einmal ein einziges überhaupt. Erfahrung und Erinnerung machen unser Dasein aus und beides verschwindet auf ewig nach dem Tod. Die Liebe, das Familienglück, die Freunde, unsere Erfahrungen und unsere Erinnerungen kehren nie wieder zurück, nie wieder. Warum existiert so ein zweckloses Universum überhaupt und warum um des Schicksals Willen haben wir die Fähigkeit unser sinnloses Dasein als solches zu begreifen? Dieser Text sowie jedes andere von Menschen geschaffene Werk wird eines Tages weg sein. Die Natur wird bestimmt auch nicht auf ewig bestehen, allein die Dauer einer Ewigkeit macht diese Annahme unmöglich.



Donnerstag, 21. März 2013
Anleitung zum Widerstand ( o. Revolution ) - Vorwort
Hallo,
diesmal gibt es von diesem Blog aus eine Anleitung zum Widerstand gegen die 'jeder ist sich selbst der nächste' Gesellschaft in der wir aufwachsen. Zusehends verschlechtern sich die Umstände sowohl für Mensch als auch Tier und das langsam zerfallende Wirtschaftssystem versucht noch zu sichern was zu sichern ist, und das ist nicht viel. Dieser Beitrag ist jedoch nicht dazu gedacht unter euch den Pessimismus zu verbreiten, im Gegenteil: es gibt genügend Ideen um die Entwicklung bzw. Veränderung unserer Gesellschaft anzukurbeln. Und das beste ist, ihr seid es die diese Ideen in die Tat umsetzen könnt, es beginnt bei euch selbst. Das Fundament der Gegenbewegung, das seid ihr.
Es ist nicht gemeint euch nur mit euch selbst auseinanderzusetzen, aber die eigene Veränderung ist von hoher Priorität und bewirkt an sich schon eine Menge. In letzter Zeit wird der Gedanke durch die Medien populär gewissenlos, verantwortungslos und ohne ethische Bedenken sei der Mensch am glücklichsten. Mag durchaus sein, aber selbst Ich als Anarchist - was übrigens nichts mit genannter Einstellung zu tun hat - frage mich in was für einer Gesellschaft wir leben würden wenn jeder so drauf wäre. Anarchist zu sein bedeutet Verantwortung zu übernehmen und sich mit der Ethik zu befassen. Es ist von großer Bedeutung für den Widerstand sich dieser Tatsache bewusst zu werden, die durch die Medien populär gewordene Einstellung führt nicht zum Erhalt sondern zum Untergang der Gesellschaft. Ob es sich um 'Anleitung zum Unschuldigsein' oder 'Ich bleibe so scheiße wie Ich bin' handelt, die Bücher und deren Inhalt gehören zwar erhalten und empfohlen, aber auch gut durchdacht. Anarchie, obwohl es nie zur Verwirklichung dieser Utopie kommen wird ist sie dennoch auf jeden anwendbar. Jedem ist es gestattet zu handeln wie er es für angemessen hält, er muss nur die Konsequenzen in Kauf nehmen und ist der durch diese verursachte Schaden geringer als das erreichte Ziel kann es sich lohnen. Ein Polizist ( ...ja, die Schweine ) war gezwungen einem Kinderentführer mit Folter zu drohen um den Standort des Kindes zu erfahren, welches tot aufgefunden worden ist. Obwohl der Polizist im Nachhinein auf Schmerzensgeld verklagt worden ist hat es sich für sein Gewissen gelohnt getan zu haben was er konnte. Diese Einstellung sollte jeder von uns haben, aber vielleicht ist die Befolgung von Gesetzen manchmal auch vom Vorteil, man stelle sich vor Polizisten hätten selbst zu entscheiden was mit einem Kinderschänder geschieht. Die Mehrheit wäre für die Todesstrafe. Diese Anleitung wird euch erklären wann, wo und wie Gesetze zu brechen und Verantwortung zu übernehmen ist.

Das Vorwort.
( Die Anleitung folgt zu einem späteren Zeitpunkt bzw. Tag )



Montag, 11. März 2013
Gedankenäußerung ( Schul-Arbeitsvergleich )
Auch schon von euren Eltern gehört der Schwierigkeitsgrad körperlicher Arbeit rechtfertige die dagegen wunderbare Schulzeit. Es war Walther Rathenau der gesagt haben soll ''denken heißt vergleichen'', was heißt, erst durch den Vergleich von Schule und Arbeit ist es uns möglich zum Schluss zu gelangen dass die Schulzeit eine großartige war. Wir empfinden sie später so, wären während unserer Schulzeit jedoch nie zu diesem Schluss gekommen bzw. hätten diese Empfindung als gut wahrgenommen. Unser denken vergleicht, wenn also etwas schwieriger ist wird das vorher schwierige als leicht empfunden. Auch Menschen die wegen Ruhestand die Arbeit verlieren sind nun darauf angewiesen eine Struktur für ihr weiteres Leben zu entwickelt, was schwerer ist als sich der vorgegebenen Arbeit zu widmen, was sie denken lässt die Arbeitszeit wäre eine gute gewesen. Fazit - sowohl Schule als auch Arbeit ist scheiße.